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17 September 2026

Lukas Rietzschel: Mit der Faust in die Welt schlagen

 Lukas Rietzschel: Mit der Faust in die Welt schlagen

Keine angenehme Lektüre, aber sie verdeutlicht, warum die Wunden, die 1990ff. geschlagen wurden, noch eine Generation danach nicht vernarbt sind.  Weil die benachteiligten Gruppen, Einigungsverlierer und Flüchtlinge nicht zusammenfanden, sofern der Arbeitsmarkt sie nicht aufnahm und ihnen kein Weg zur Solidarität eröffnet wurde.

Aus Rezensionen:

  • „Sehr gut beobachtet und schön und poetisch genau geschrieben“ – Der Spiegel, Volker Weidermann, 8. September 2018
  • „Mit einer sinnlichen, feinporigen Sprache zeichnet Rietzschel das Wachstum von Wut und Empörung besonders in den Gesten der beiden Jugendlichen nach“ – FAZ, Thomas Thiel, 24. November 2018
  • „Wie ein böser, albtraumhafter Thriller“ – Münchner Merkur, Ulrike Frick, 28. Oktober 2018
  • „Was nach einem harten Gegenwartsroman klingt, ist eine leise, fast zärtliche Geschichte über zwei junge, einsame Menschen.“ – Brigitte, 26. September 2018
  • „Der Ost-Roman des Moments“ – FAZ, 9. September 2018
  • „Ich glaube, es ist der Roman über den Osten der 2000er-Jahre schlechthin.“ – MDR Kultur, Matthias Schmidt, 10. September 2018 (Wikipedia)