Aufgrund der Rezension Hajo Steinerts und einem kurzen Anlesen scheint mir der Roman empfehlenswert.
Hajo Steinert (Hohe Kunst des Scheiterns in Die Zeit, Ausgabe 13/1991) nennt Stichwort: Liebe „einen der intelligentesten, komischsten und traurigsten Romane der Gegenwart“. Für ihn steht fest, dass Grossman „hier einer sein Scheitern bewußt inszeniert. Erzählen, was nicht zu erzählen ist: darin besteht der paradoxe und keineswegs bescheidene Anspruch dieses Romans“. Und weiter: „Das Scheitern so zu inszenieren, daß einen die Lektüre von immerhin sechshundert Seiten gleichwohl fesselt, darin besteht sein Triumph.“[21]
Der Wikipediaartikel zum Roman nimmt aber vielleicht zu viel von der Spannung weg, die durch den langen Text tragen soll. Deshalb werde ich hier jeweils nur kurze Zitate aus dem Roman und aus dem Artikel vorstellen. Dann kann man sich entscheiden, ob man den Genuss des Lesens oder die kurze Information vorzieht.
"Das war so einige Monate, nachdem Großmutter Henni gestorben war und man sie in der Erde begraben hatte, bekam Momik einen neuen Großvater. Dieser Großvater trat im Monat Schwat des Jahres 5317, was nach dem anderen Kalender das Jahr 1959 ist, auf den Plan, aber nicht mit Hilfe der Radiosendung 'Grüße an Neueinwanderer', die Momik sich jeden Tag beim Mittagessen zwischen eins und halb zwei aufmerksam anhören musste für den Fall, dass einer der Namen erwähnt wurde, die der Vater ihm auf ein Papier geschrieben hatte; nein, der Großvater kam in einem blauen Magen-David - Ambulanzwagen, der eines Nachmittags mitten im Regensturm vor dem Café und Lebensmittelladen von Bella Markus hielt. Ein dicker braungebrannter Mann stieg aus. Kein 'Schwarzer', sondern einer von uns, und fragte Bella, ob sie die Familie Neuman kenne. Und Bella erschrak und wischte sich rasch die Hände an ihrer Schürze ab und sagte. Ja, ja, ist Gott behüte etwas passiert? Und der Mann sagte, Kein Grund zur Aufregung, gnädige Frau, nichts ist passiert was soll denn passiert sein, ich Ihnen nur ein Verwandten gebracht und er zeigte mit dem Daumen nach hinten zum Ambulanzwagen. [...]" (S.7)
"Das war die Geschichte, die Momik in der Zeitung fand und in dem Augenblick, als er sie in seinen Spionageheft abzuschreiben begann, wusste er, dass es die spannendste Geschichte war, die je geschrieben wurde Und das Blatt hatte den Geruch von tausend Jahren und sah genauso aus wie eine Seite aus der Bibel, und auch die Wörter sahen biblisch aus und Momik wusste, dass er nie alles verstehen würde, auch wenn er die Geschichte tausendmal las, denn um die Geschichte zu verstehen, brauchte man Kommentare, zum Beispiel von Raschi oder so, von irgend jemand, der diese Sprache verstand, denn heute redete keiner mehr so, außer Großvater Anschel vielleicht, aber auch ohne jedes einzelne Wort zu verstehen, wusste Momik, dass diese Geschichte der Anfang war von allen Dingen und von allen Büchern auf der Welt, und dass alle Bücher, die danach geschrieben wurden, nur jämmerliche Nachahmungen dieser einen Seite waren, die Momik glücklicherweise entdeckt hatte. [...] " (S.18)
" Es war Bella, von der Momik zum ersten Mal etwas über die Nazi-Bestie hörte.
Na schön, um die Wahrheit zu sagen, Momik dachte zuerst, dass Bella tatsächlich irgend so ein phantastisches Ungeheuer meinte oder einen Riesendinosaurier, der einmal auf der Erde gelebt hatte und vor dem sich alle fürchteten. Aber er traute sich nicht, nach was und wie zu fragen. Und dann, als der neue Großvater kam und es den Eltern noch elender ging und sie nachts noch mehr litten und schrien und es schon nicht mehr zum Aushalten war, beschloss Momik Bella doch noch zu fragen, und Bella antwortete ihm mürrisch, dass es Gott sei Dank noch ein paar Dinge gebe, die ein neunjähriger Junge noch nicht zu wissen brauche. [...] Momik beschloss, hartnäckig zu bleiben und fragte sie ganz direkt, was für ein Tier die Nazi-Bestie sei. (denn er wusste ganz genau, dass es keine fantastischen Tiere auf der Welt gab, und bestimmt keine Dinosaurier.) Und Bella stieß den Rauch ihrer Zigarette aus und drückte sie dann im Aschenbecher aus und seufzte und sah ihn dann an, und kniff ihre Lippen zusammen und wollte es nicht sagen. Aber ihr entschlüpfte trotzdem, dass die Nazi-Bestie im Grunde genommen aus jedem Tier herauskommen könne. Wenn man es nur richtig pflegte und fütterte, und dann zündete sie sich rasch eine neue Zigarette an, und ihre Finger zitterten ein wenig, und Momik sah, dass er nichts mehr aus ihr herausholen würde. Und er ging nachdenklich auf die Straße, schleifte seine Schultasche auf dem nassen Bürgersteig hinter sich her [...] dann blieb er stehen und betrachtete seinen Großvater Anschel, der wie immer auf der grünen Bank auf der anderen Straßenseite saß, in sich versunken war und mit den Armen fuchtelte, während er mit jenem Unsichtba/ren diskutierte, der ihm keinen Augenblick Ruhe gab, aber das Interessanteste war, dass der Großvater nicht mehr allein auf der Bank saß.
Es war nämlich so, dass er in den letzten Tagen, ohne es zu merken, alle möglichen Leute anzog. Das waren ausgerechnet alle alten Leute, die man vorher in der Nachbarschaft kaum bemerkt hatte. Und wenn man sie doch bemerkt hatte, sich bemühte, nicht über sie zu reden – Ginzburg und Seidman zum Beispiel, die sich vor Großvater hinstellten und ihm ins Gesicht starrten, woraufhin Seidman sofort anfing, Bewegungen wie Großvater zu machen. Denn er macht immer alles nach. Und dann kam Jedidja Munin, der in der leeren Synagoge zusammen mit allen ermordeten Heiligen wohnte und dort auch schlief. Jedidja Munin war derjenige, der wegen eines Leistenbruchs immer mit gespreizten Beinen ging, und der zwei Paar Brillen übereinander trug. Ein Paar für die Sonne und ein Paar nicht für die Sonne. Kinder durften ihm unter keinen Umständen zu nahe kommen, weil er unanständig war. Aber Momik wusste, dass Munin eigentlich ein guter Mensch war. Denn alles, was er im Leben wollte, war eine Frau als vornehmer und angesehener Familie zu lieben. Und mit ihr Kinder zu machen auf eine Art, die nur er kannte. Und darum schnitt ihm Momik heimlich jeden Freitag aus Bellas Zeitung die Heiratsannoncen der bekannten modernen Heiratsvermittlerin Frau Esther Levin aus, der führenden Expertin des Landes für Kontakte mit Touristen aus dem Ausland, aber das durfte Gottbehüte niemand wissen. [...]" (S.21/22)
sieh auch: Eine Frau flieht vor einer Nachricht
Wer nicht von der Geschichte abgelenkt werden will, darf jetzt aber statt über die fliehende Frau gern etwas im Wikipediaartikel lesen. Nur, den Text über die fliehende Frau kann man gleich verstehen. Bei Großvater Anschel weiß man noch lange nicht recht Bescheid, worum es geht.
Schauen wir mal etwas in den Wikipediaartikel:
"Stichwort: Liebe [...] ist ein Roman des israelischen Autors David Grossman, der im Jahr 1986 in hebräischer Sprache veröffentlicht wurde und im Januar 1991 in deutscher Übersetzung erschien. Er behandelt zum einen die traumatischen Nachwirkungen der Shoah auf die Überlebenden und deren Nachfahren und zeigt, wie schwer es ihnen fällt, Liebe zum Leben und gegenüber anderen zu empfinden und zu zeigen. Zum anderen zeigt er die Unmöglichkeit, ein Ereignis wie die Shoah in die Sprache zu „übersetzen“ und begreifbar zu machen. Der Roman erzählt dabei aus einem sehr persönlichen Blickwinkel des Autors mit autobiografischen Elementen.
Protagonisten des Romans sind Shlomo Neuman (genannt Momik) und sein Großonkel Anschel Wasserman, den Momik aber als seinen Großvater „annimmt“ und durchgehend so bezeichnet.
Anschel Wasserman ist ein fiktiver polnischer Schriftsteller, der unter dem Künstlernamen Anschel Wasserman-Scheherezade vor dem Ersten Weltkrieg mit seinen Geschichten der Kinder des Herzens erfolgreich war. Diese spannenden und fantastischen Fortsetzungsgeschichten mit pädagogisch-aufklärerischem Unterton waren bei Kindern sehr beliebt. Nachdem ihm als Schriftsteller kein weiterer Erfolg vergönnt war, lebt er ein langes introvertiertes Leben als Junggeselle. Mit über vierzig Jahren heiratet er doch noch unter Vermittlung seines Verlegers und einzigen Freundes und wird Vater. Nach dem Überfall von Nazi-Deutschland auf Polen wird Wasserman mit seiner Familie deportiert. Während Frau und Tochter in einem Vernichtungslager ermordet werden, überlebt Wasserman mehrere Jahre im Lager und wird schwer traumatisiert in eine Nervenheilanstalt in Israel eingeliefert. Da er keine artikulierten Worte spricht, bleibt seine Identität dort jahrelang unerkannt.
Im Jahre 1959 nennt Wasserman doch einige Namen von Familienangehörigen und kann identifiziert und zu seinen nächsten Verwandten in Israel gebracht werden: Zur Familie des neunjährigen Momik. Dessen Eltern sind selbst von der Shoah schwer traumatisiert und versuchen, ihr Kind zu schonen und vor jeglichem Kontakt mit der Vergangenheit fernzuhalten. Momik bemerkt als frühreifes Kind das große, unausgesprochene Thema, begreift es aber als eine Art Geheimnis der Erwachsenen, dem er sich mit detektivischen Methoden zu nähern versucht. Als er erkennt, dass das unverständliche Gemurmel und Gebrabbel des Großvaters eine Geschichte zu sein scheint, die der Großvater immer und immer wieder erzählt, ist Momiks Spürsinn geweckt, die Geschichte und deren Hintergründe zu enträtseln. Kurz darauf verschwindet Wasserman.
Als erwachsener Mann und mittlerweile selbst Schriftsteller und Dichter heiratet Momik und bekommt ein Kind. Wie schon seinen Eltern, ist es ihm aber aufgrund seiner Verlustängste und seiner Kenntnis, welches Leid Menschen einander antun können, nicht möglich, eine enge Bindung zu seiner Frau und seinem Kind aufzubauen, oder gar Liebe zu zeigen. Er versucht weiterhin, die letzte Geschichte seines Großvaters zu erzählen, und erhofft sich damit selbst von den Schatten seiner Kindheit und den traumatischen Nachwirkungen der Shoah zu befreien. Dieser Befreiungskampf verlangt ihm alles ab und bringt ihn mehrfach über seine Grenzen.]"
Zweiter Teil: Bruno (S.131ff.)
Wikipedia:
"Im zweiten Teil der Geschichte ist aus dem Jungen Momik der erwachsene Schriftsteller Shlomo Neuman geworden. Er hat eine zutiefst pessimistische Lebenseinstellung gewonnen und ist in Erwartung einer zweiten Shoah immer auf das Schlimmste gefasst.
Als Schriftsteller möchte er sich mit der Shoah befassen, scheitert aber mit allen Versuchen, das „Unbegreifliche“[3] zu beschreiben, bis er schließlich erkennt, dass ihm dies nur gelingen kann, wenn er sich voll und ganz in diese Zeit und seine Vorfahren hineinversetzt, sich mit ihnen verbindet, und so sein (fiktives) Leben in der Shoah nach(er)lebt.
Als erstes wählt er den (historischen) jüdisch-polnischen Maler und Schriftsteller Bruno Schulz, von dem er fasziniert ist [sieh auch: B. Schulz: Die Zimtläden], und versucht, sich so tief in Bruno (die fiktive Figur wird hier wie im Roman immer mit „Bruno“ bezeichnet) hineinzuversetzen und sich mit ihm zu identifizieren, dass er aus ihm heraus und an seiner statt erzählen kann und dessen verschollenes letztes Werk Der Messias nacherzählen und retten kann.
Obwohl er natürlich weiß, dass der historische Bruno Schulz von einem Nationalsozialisten als Rache an einem verfeindeten Nationalsozialisten auf offener Straße erschossen wurde, schreibt er die Geschichte seines Brunos um und lässt ihn ins Meer fliehen. Anstatt dort zu ertrinken, wird er vom Meer aufgenommen und nach und nach in einen Salm verwandelt, der sich mit Millionen anderen Salmen auf den Weg zu ihren Laichgründen macht. Neuman nutzt das Meer, um mit diesem Zwiesprache zu halten und sich so der Gedankenwelt von Bruno immer weiter zu nähern."
"Im tiefen Hafenbecken von Danzig stieg er zum ersten Mal ins Meer. Es war Abend. Ein leiser Regen fiel. Und die wenigen Menschen am Kai waren zu beschäftigt, um auf ihn zu achten. Ein paar Arbeiter hatten ein kleines Feuer unter einem Blechvordach gemacht, und er konnte den Kaffee riechen, der dort gebrüht wurde. Ihm lief das Wasser im Mund zusammen: richtiger Kaffee! Seinen Hut hatte er in der Garderobe der Galerie zurücklassen müssen. Auch seine schwarze Aktentasche mit dem Manuskript 'Der Messias' war dort geblieben. Vier Jahre des Nachdenkens und Schreibens. Ein Fehler, der sich wie ein bösartiger Tumor ausbreitete, bis er erkannte, dass der Messias nicht aus das Schrift kommen würde, dass man ihn nicht in einer Sprache beschwören konnte, die an Elefantiasis litt. Eine andere Grammatik, eine andere Schrift musste erfunden werden. Bruno sah ängstlich zum Gebäude der Hafenverwaltung hinüber. [...]
Wie gut ich dieses Gesicht kenne: Es lugt aus allen seinen seltsamen, grotesken Zeichnungen hervor und ist meist von Gesichtern anderer gnomenhafter, elender Männer umgeben, die von dem Lackpantöffelchen des hübschen Dienstmädchens Adela oder dem Absatz eines anderen hochmütigen Weibes zertreten werden. (Aber achte auf das Meer, Bruno: Das graue Meer schüttelt zur Nacht energisch seine großen Decken aus, Knöpfe runder Algen platzen darin auf, um für einen / Augenblick ins Licht zu tauchen und kurz darauf wieder von Schaum verschluckt zu werden.)
... Sie hängten Munchs Bild in den hintersten Saal der Galerie, so sehr fürchteten sie es, umgaben es mit milderen farbenfroheren Bildern und riegelten es ab durch eine Eisenkette, an der auf einem Warnschild auf polnisch und deutsch stand: Nicht näher treten. Nicht berühren.
Dummköpfe. Sie hätten genau das Gegenteil machen und die Galeriebesucher vor der Verletzlichkeit des Bildes warnen sollen. Die Figur auf dem Bild, die auf der Holzbrücke ging, den Mund zum Schreien geöffnet, hatte ihn tief berührt. Als er sie dort in der Galerie küßte, wurde er von ihr infiziert. Genauer: Der Kuss erweckte die Bakterien, die in ihm genistet hatten, zum Leben. [...]" (S. 133/34)
diktiert, wird nachkorrigiert:
"Bruno öffnet einen Moment seine gequälten Augen. Jemand in seinem Innern versucht noch immer, den jämmerlichen Körper zu retten: Der Schriftsteller, der so viele Jahre lang in ihm genistet hat, ist anscheinend entsetzt über den Gedanken, dass auch er verloren wäre, wenn sein Wirt ertränke. Plötzlich erkennt er, dass es der Gefangene auf dem Gerüst war, der die Flucht geplant hatte. Der Gefängniswärter-Seiltänzer ist nun die Geisel. Verzweifelt versucht er, noch einen kläglichen Witz zu machen, etwas Verlockendes zu sagen, leg wenigstens deine Schuhe auf den Kleiderhaufen, damit du etwas zum Anziehen hast, wenn du zurückkommst. Einen Moment, nicht so schnell, warte, lass uns vernünftig darüber reden. (Der Schriftsteller kann sehen, was Bruno nicht sieht: Ein paar Leute rennen vom Ende des Hafens zum Pier: zwei Hafenarbeiter und noch ein Dritter, ein Offizier.)
Bruno tritt gegen den Haufen Kleider, sie fallen ins Wasser, treiben einen Augenblick auf der Oberfläche, blasen sich kurz auf und versinken. Das Meer lächelt ein dünnes Lächeln. Schickt Bruno eine Welle entgegen, einen erfahrenen Croupier. der einen alten Kunden eine gute Karte austeilt Der Schriftsteller presst entsetzt die Lippen zusammen. Wie gut ich ihn verstehe! Hasserfüllt spuckt er auf die wahnsinnige, unberechenbare menschliche Züchtung, die ihm Herberge und schreibende Hand gewesen ist. Und er ist der Erschrockene, der Verwöhnte, der so Vernünftige, der zwei zarte Finger auf Brunos Nase legt und sich auflöst, als Bruno im kalten Wasser versinkt [...] " (S.144)
"Und nicht weit von Bruno teilte sich plötzlich das Wasser. Etwas dort flackerte und flatterte. Ein grünlicher Blitz oder ein starres Auge, und in Windeseile wurden Furchen gepflügt und schäumten, und gleich darauf war das weiche Paddeln zahlloser Flossen zu hören, kleine Münder umkreisten ihn, stießen ihn in Bauch und Knie, knabberten leicht an Gesäß und Brust. Bruno erstarrte vor Staunen, als er den Code las, der auf seinen Körper tätowiert wurde. Das Beglaubigungsschreiben einer Ein-Mann-Delegation, die sich auf die Reise macht. Die Fische wunderten sich über das magere, zähe Fleisch untersuchten die Adern, die an seinen weißen Füßen hervorstanden. [...] Die Reihen teilten sich vor ihm, und die Fische ließen auch den Salm Leprik hindurchziehen, damit er sich mit Bruno mit seinen durchbringenden Augen anschauen konnte. Er war ein großer Salm, der entwickelter war als die anderen, mit einem Körper, der so groß war wie der von Bruno. Einen Augenblick schwamm Leprik gemächlich um Bruno herum. Wobei sein Schwanz leicht bebte, aber vielleicht kamen die Wellen auch von dem Motorboot, das sich mit den beiden Hafenarbeitern und einem Offizier der Hafenpolizei an Bord näherte, die wütend schrien, Leprik jedenfalls kehrte umgehend an seinen Platz zurück, Der gewaltige Fischschwarm falte sich langsam zusammen wie ein riesiges, schlaffes Akkordeon, und Bruno zog mit ihm davon." (S.144-146)