05 März 2020

Leif Randt: "Allegro Pastell"

"[...] Dies charakterisiert das Weltverhältnis aller Randt-Figuren: den eigenen Freiheitsgrad so zu erhöhen, dass Sorgen nicht mehr Folge des Drucks der Notwendigkeit, sondern Ergebnis bewusster Wahl sind. Ich möchte mir Sorgen machen – aus Verantwortungsgefühl und weil es sich gut anfühlt. Leben in der Beobachtung zweiter Ordnung, aber eben nicht als kybernetisches Modell, sondern als reale Existenzform. [...]"

https://www.zeit.de/2020/11/leif-randt-allegro-pastell-rezension-buch-literatur/komplettansicht

In der Wikipedia heißt es:
"Im Jahr 2010 gewann Randt den 1. Preis des MDR-Literaturpreises und erhielt den Nicolas-Born-Debütpreis der Niedersächsischen Literaturkommission. In der Preisbegründung heißt es, Randt führe „Jugendszenen als hochkomplexe dynamische Kulturmaschinen vor, die darauf angelegt sind, immer wieder neue Lifestyle-Effekte zu produzieren.“ "

Ijoma Mangold schließt seine Rezension:
"Allegro Pastell ist definitiv eines der wichtigsten Bücher der deutschen Gegenwartsliteratur seit Christian Krachts* Faserland. Kein Millennial wird künftig einen Roman schreiben können, ohne sich zu Allegro Pastell zu verhalten."

Zu Kracht sieh auch:
https://fontanefan3.blogspot.com/2008/09/ich-werde-hier-sein-im-sonnenschein-und.html

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