"[...] »Seht, seht da!« rief in diesem Augenblick Otto und deutete nach Osten. Ein heller, weißglänzender Stern schoß am Firmament in weitem Bogen dahin und war dann plötzlich verschwunden. In einem Nu hatte er die riesige Bahn durchflogen, wie weit wohl? Ja, das mochte wohl eine Strecke gewesen sein, größer als das ganze Deutsche Reich. Staunend sahen die Kinder hinauf: da – schon wieder eine Sternschnuppe, größer als die vorige, in gelbem Licht strahlend, und nach wenigen Minuten wieder eine. Die meisten kamen aus derselben Himmelsgegend und flogen in gleicher Richtung. Die Kinder fingen an zu zählen, aber als die Zeit vorrückte und es auf den Turmuhren 2 Uhr geschlagen hatte, wurden die Sternschnuppen immer häufiger, oft waren zwei oder drei zugleich sichtbar, es war über alles Erwarten schön. Allmählich schoben sich aber von Westen herauf immer größere Wolkenmassen und fingen an, die Sterne zu verdunkeln. Endlich kam das Gewölk bis an die Himmelsgegend, von der die meisten Sternschnuppen ausgingen, und wie wenn den staunenden Blicken nicht länger das schöne Schauspiel vergönnt sein sollte, zog sich eine dichte Decke über die ganze Herrlichkeit. [...]"
(Sapper https://gutenberg.spiegel.de/buch/die-familie-pfaffling-3076/4)
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03 August 2019
27 Februar 2008
Pauline Brater
Pauline wird in eine lebensfrohe Familie von Naturwissenschaftlern hineingeboren und geht daher lebenslang selbstverständlich mit Naturwissenschaften um. Sie heiratet einen Juristen, der aus einer sehr korrekten und pflichtbewussten Familie stammt, ist, wie er vor der Hochzeit zu Recht sah, "schmiegsam" und passt sich trotz eifrigen Widerspruchs in den ersten Ehejahren an das entbehrungsreiche Leben eines demokratischen Juristen in Bayern vor 1848 an.
Ihre Berichte von ihrer Jugend müssen aber sehr lebhaft gewesen sein, denn ihre Tochter Agnes schreibt nach der Biographie ihrer Mutter "Die Familie Pfäffling". Sie schreibt es unter dem Namen Agnes Sapper, aber es lebt aus dem Geist der Familie ihrer Mutter, der Familie Pfaff.
Ihre Berichte von ihrer Jugend müssen aber sehr lebhaft gewesen sein, denn ihre Tochter Agnes schreibt nach der Biographie ihrer Mutter "Die Familie Pfäffling". Sie schreibt es unter dem Namen Agnes Sapper, aber es lebt aus dem Geist der Familie ihrer Mutter, der Familie Pfaff.
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