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25 Januar 2026

Science Fiction Perry Rhodan

 Michael Marcus Thurner: Hüter der Zeiten

Inhaltsangabe

Einsatz im heimischen Sonnensystem - einem Geheimnis der Vergangenheit auf der Spur Auf der Erde schreibt man den Herbst 1517 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ). Menschen haben Teile der Milchstraße besiedelt, Tausende von Welten zählen sich zur Liga Freier Terraner. Man treibt Handel mit anderen Völkern der Milchstraße, es herrscht weitestgehend Frieden zwischen den Sternen. Doch wirklich frei sind die Menschen nicht. Sie stehen - wie alle anderen Bewohner der Galaxis auch - unter der Herrschaft des Atopischen Tribunals. Die sogenannten Atopischen Richter behaupten, nur sie und ihre militärische Macht könnten den Frieden in der Milchstraße sichern. Wollen Perry Rhodan und seine Gefährten gegen diese Macht vorgehen, müssen sie herausfinden, woher die Richter überhaupt kommen. Ihr Ursprung liegt in den Jenzeitigen Landen, in einer Region des Universums, über die bislang niemand etwas weiß. Auf dem Weg dorthin kommt es zu einem Unfall, der Perry Rhodan in die Vergangenheit der Milchstraße verschlägt, mehr als 20 Millionen Jahre vor seiner Geburt. In dieser Zeit suchen die kriegerischen Tiuphoren die Galaxis heim. Und im heimatlichen Solsystem trifft der unsterbliche Terraner die HÜTER DER ZEITEN 

Seit Poul Anderson "Hüter der Zeiten" (Die Zeitpolizei. In: Poul Anderson: Hüter der Zeiten. Goldmanns Weltraum Taschenbücher #17, 1961. Auch als: Zeitpatrouille. In: Poul Anderson: Die Chroniken der Zeitpatrouille. Heyne SF & F #5661, 1997, ISBN 3-453-11946-0habe ich mich lange nicht mehr mit Science Fiction befasst und überhaupt noch nicht mit Perry Rhodan. Daher hier der Blick darauf.

Sieh auch:

09 September 2013

Hüter der Zeiten - Science Fiction mit einem Touch von Geschichtsphilosophie

Poul Anderson hat über hundert Romane geschrieben, die meisten im Bereich Science Fiction.

Seine Erzählungsfolge Time Patrol, an der er von 1955 bis 1995 schrieb, habe ich (1965) in der Fassung von 1960 kennengelernt, deren deutsche Übersetzung "Hüter der Zeiten" hieß. Die Idee, die dahinter steht. ist heute am besten aus "Back to the Future" bekannt: nämlich die Überlegung, dass, wenn Zeitreisen möglich wären, die Kausalkette, die zur Zukunft geführt hat, gestört würde, dass also, um eine bestimmte Gegenwart (Zukunft) zu erhalten, auch die zugehörige Vergangenheit bewahrt werden müsste.
Geschichtsphilosophisch interessant finde ich dabei, dass die Menschen aus einer späten Phase der Geschichte ebendarum, weil die davor abgelaufene Geschichte eine notwendige Bedingung ihrer Existenz ist, sie auch gut heißen müssten. Also im Hegelschen Sinne: Alles Wirkliche ist vernünftig.

Einen Eindruck, wie Poul Anderson diese Idee ausführte und in seinen Erzählungen gestaltete, vermittelt die 1955 entstandene Erzählung "Delenda est", die davon handelt, dass Zeitwächter dafür sorgen sollen, dass Karthago nicht gegen Rom gewinnt, weil sonst die Mischung von christlicher und römischer Kultur nicht so entstanden wäre, wie wir sie kennen.

Die Fassung Annals of the Time Patrol  von 1983 (deutsch: Die Chroniken der Zeitpatrouille, 1987) stellte Michael Matzer 2008 vor.