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13 März 2021

Calderón: Das Leben ein Traum

Wikipedia (Inhalt und Einordnung in den literarischen Zusammenhang)

Kurzfassung mit Playmobilfiguren vorgeführt (auf YouTube)

1. Akt 1. Szene:  Rosaura, Clarin.

Rosaura, in männlicher Reisekleidung, steigt, gefolgt von Clarin, den Berg herab.


ROSAURA ruft ihrem entlaufenen Rosse nach.

Du Hippogryph, an Schnelle

den Winden gleich, unbändiger Geselle!

Wohin, Blitz ohne Schimmer,

glanzloser Vogel, schuppenloser Schwimmer,

sinnloses Ungeheuer,

wohin, im labyrinthischen Gemäuer

der nackten Felsenmassen,

entrennst du zügellos, wild, ausgelassen?

Bleib hier im Bergreviere,

ein Phaethon hinfort der wilden Tiere!

Denn ich, ohn andre Pfade,

als das Geschick mir anweist sonder Gnade,[7]

will blindlings, ohne Hoffen,

durch die verworrne Rauheit dieses schroffen

Gebirgs, das mit Ergrimmen

der Sonn entgegen dräut, herniederklimmen.

Wie schlecht empfängst du, Polen,

den Fremdling; schreibst mit Blute seiner Sohlen

in deinen Sand sein Kommen!

Zur Mühsal kommt er an, mühsam gekommen.

Wohl sagt's mein Stern mir Armen;

wo fand ein Unglücksel'ger auch Erbarmen?

CLARIN.

Zwei gibt's hier, wie ich denke;

laßt mich nur, wenn Ihr klagt, nicht in der Schenke.

Denn da wir zwei doch waren,

die's wagten, aus der Heimat auf Gefahren

und Abenteur zu reiten,

und zwei, die unter Not und Albernheiten

nun bis hieher uns trollten,

und zwei, die hier vom Berg herunterrollten;

heißt's nicht mein Recht verletzen,

mich mit in Not und nicht in Rechnung setzen?

[...]


(Calderón: Das Leben ein Traum, 1. Akt, 1. Szene)


Das Stück auf Youtube (deutsch)

Das Stück auf Youtube (spanisch)


Sieh auch:

Siglo de Oro


Calderón: Der Richter von Zalamea (Text)

Lope de Vega (Wikipedia)

Lope des Vega: Was kam denn da ins Haus (Lustspiel, deutsch auf YouTube)
Lope de Vega: Die Liebesheuchler (Lustspiel, Text bei projekt-Gutenberg.org)

10 April 2017

Lope de Vega: Liebesheuchler V

Lope de Vega (Wikipedia)
Lope des Vega: Was kam denn da ins Haus (Lustspiel, deutsch auf YouTube)

Don Lorenzo spielt Octavia vor, dass er in sie verliebt sei.
Don Lorenzo             Ich dulde Qualen.
Was ist es denn in aller Welt?
Octavia Ein Leinwandhändler fordert Geld.
Don Lorenzo Ich werd' es ihm sofort bezahlen.
Gebt, bitt' ich, ohne viel Geschichten
Ihm diesen Ring hier.
Octavia             Nimmermehr. Lauf, Beatriz, und sag, ich wär'
Bereit, es nächstens zu entrichten,
Don Lorenzo Nehmt, wiederhol' ich, diesen Ring!
Octavia Wenn Ihr's verlangt, muß ich willfahren.
Bring, Beatriz, ihn dem Barbaren.
Beatriz Das freilich ist ein ander Ding. (Sie nimmt den Ring und geht ab)  [...]
Beatriz (kehrt zurück)
Als ich den Flur in raschem Lauf
Erreicht, um jenen Ring zu geben
Dem Leinwandhändler, stieg grad eben
Der Juwelier zu Euch herauf.
Weil er mich sah, könnt' ich nicht hehlen,
Daß Ihr zu Hause seid.
Octavia             Geh, sag, Er komm' an einem andern Tag. 
Don Lorenzo 
Nein, er soll nicht sein Ziel verfehlen.
Ich bitt' Euch, gebt ihm diese Kette,
Die durch ihr silbernes Geschmeid
Aufwiegt, was Ihr ihm schuldig seid. 

Tristan (für sich) Die zieht ihn völlig aus, ich wette. [...]

29 März 2017

Lope de Vega: Die Liebesheuchler IV

Beatriz (zu Octavia)
Ich hätt' Euch allerlei Geschichten 
Von Felisardo zu berichten. 
Octavia Nun wohl, ich höre zu. 
Beatriz Sein Plan Ist, Euch zu fühlen auf den Zahn.
Drum soll der Hauptmann sich so stellen,
Als hätt' er sich in Euch vergafft,
Und soll versuchen, Euch zu fällen,
Damit er sich Gewißheit schafft,
Ob treu Ihr seid und tugendhaft.
Octavia Du scherzest!
Beatriz             Nicht doch.
Octavia Das ist echt! Wer sagte dir's?
Beatriz             Mendoza.
Octavia             Recht!
Im Heucheln bin auch ich beschlagen.
Beatriz Wie meint Ihr das?
Octavia             Oft hört' ich sagen,
Es gelt' als Regel beim Gefecht:
Die beste Deckung ist der Hieb.
Ich will so tun, als hätte wunder
Wie sehr ich ebenfalls ihn lieb.
Er ist Soldat; wenn man den Plunder
Versteht, so flammt er auf wie Zunder.
Beatriz Vorzüglich!
Octavia             Achtung! Ich beginne.
(Sie ruft) He, Felisardo!
Felisardo (eilt zu ihr)             Stets bereit. Nun?
Octavia             Falls in freundschaftlichem Sinne
Du den Herrn Hauptmann eingeweiht
In das Geheimnis unsrer Minne,
So bring ihn heute mit zu Tisch.
Ich will ihm Gastlichkeit erweisen
Als deinem Freund.
Felisardo (geht zu Don Lorenzo)             Bei ihr zu speisen, Lädt sie Euch ein.
Don Lorenzo             Aha, der Fisch Beißt an.
Felisardo             Seid recht verführerisch.
Octavia (zu Beatriz) Der Wolf hat sich wohl gar gedacht,
Zu tun hab' er's mit einem Schafe?
Verdient nicht solch ein Pinsel Strafe?
Don Lorenzo (zu Felisardo) Paßt auf, sie wird zu Fall gebracht.
Octavia (zu Beatriz) Einseifen werd' ich ihn, hab acht,
Und ausziehn, daß sich Gott erbarm'.
Don Lorenzo (zu Felisardo) Die wird im Handumdrehn bemeistert.
Octavia Das Essen, meine Herrn, steht warm –
Herr Hauptmann, reicht mir Euren Arm.
Don Lorenzo Ich bin beglückt.
Octavia             Ich bin begeistert. (Alle ab ins Haus rechts) [...]
Don Lorenzo (zu Tristan)
Drum laß auch du dir bloß zum Schein
Von Beatriz den Sinn verwirren
Und hüte dich vor ihr; dein Girren
Darf gleichfalls nur erheuchelt sein.
Tristan Ich werde tun, was Ihr befehlt,
Wenngleich mit großer Überwindung,
Da nicht von anderer Empfindung
Mein Herz wie Eures ist gestählt.
Als gestern abend sie ein Schnitzel
Mir auftrug und ich ihre Hand
Ergriff, da, weiß es Gott, empfand
Ich in der Seele einen Kitzel.
Sie zog die Hand zurück, das heißt
Sie tat wie jemand, der zum Lachen
Den Anreiz fühlt in sich erwachen
Und drum sich auf die Lippen beißt.
Don Lorenzo Auch bei Octavia selbst gelingt
So schneller Sieg mir, daß ich staune.
Tristan Es ist ein Weib von guter Laune
Und gutem Herzen, unbedingt.
Wie gastlich sie die Schüsseln hob
Und jedem reichte; wie beflissen
Sie stets die besten Leckerbissen
Euch zierlich auf den Teller schob!
Wie reizend pflegte sie zu nippen
Von Eurem Becher und erkor
Die gleiche Stelle, wo zuvor
Ihr selber hattet Eure Lippen!
Gott gebe nur, daß Euer Freund
Bei ihr nicht Euren Kuppler machte
Und in ein Labyrinth Euch brachte,
Das rings ein Stachelwall umzäunt. [...]  
Octavia Drum zu den Waffen! Ein Verräter
Kommt mit erheucheltem Gefühl,
Will mich erhitzen, selber kühl,
Und ohne Lieb' um Liebe fleht er.
Weil ich jedoch von Eva stamme,
So wickle mich in lauter List,
Die reich gefüllt mit Vorrat ist,
Gleich einem vollgesognen Schwamme.
Gib mir den starken Helm der Lüge,
Den Federbusch der Schmeichelei,
Der Sehnsucht nachgeahmten Schrei,
Der Leidenschaft gefälschte Züge.
Gib mir der Vorsicht Rückenschild,
Gib mir die Schlinge der Erhörung,
Den Degen gleißender Betörung,
Den Pfeil, der Trug mit Spott vergilt. [...]
Ob Fässer oder Besenstiele,
Sie sind doch Männer insgesamt.
Und mögen sie den Unterschied
In ihrer Liebe laut betonen,
Sie gleicht den Geißlerprozessionen,
Wo man, was kommt, voraus schon sieht.

26 März 2017

Lope de Vega: Die Liebesheuchler III

Don Lorenzo Gibt's Weiber, die so leicht sich wandeln, 
Daß niemand ihnen trauen darf, 
Ist das noch lang kein Grund, so scharf 
Die edlen Frauen zu behandeln. 
Ein Weib, das eines andern wegen 
Den fernen Liebsten hintergeht, 
Glaub, guter Tristan, die versteht 
Das grad so gut, wenn er zugegen. 
Tristan Ach, Herr, wievielen weißen Lämmern, 
Bringt die Gelegenheit Gefahr, 
Die sündlos stets gelebt, sogar 
In ihres Traumes halbem Dämmern. 
Der Gegenwärtige hat recht, 
Weil der Entfernte nicht als Wache 
Eintreten kann für seine Sache, 
Und darum geht es diesem schlecht. 
Entfernung ist wie tiefer Schlaf, 
Und Schläfer prellt man allzu gerne; 
Plagt den Galan drum in der Ferne 
Nicht Eifersucht, ist er ein Schaf. [...]
Felisardo 
Ist sie nicht zauberhaft? 
Don Lorenzo             Sie gleicht 
Der Venus. 
Felisardo Findet Ihr? So streicht 
Um sie herum, nach Gunst begierig: 
Sie zu beschenken ist zwar leicht, 
Doch sie zu lieben äußerst schwierig. 
Don Lorenzo Wieso? 
Felisardo             Sie dankt, wenn man sie liebt, 
Indem sie spricht, schreibt, nimmt. 
Don Lorenzo             Und gibt? 
Felisardo Davon hab' ich in den drei Jahren, 
Seit ich sie liebe, nichts erfahren. 
Don Lorenzo Drei Jahre! 
Doch weshalb verschiebt Sie jetzt noch jedes Gnadenzeichen? 
Felisardo Sie wünscht wohl, daß ich am Altar Ihr als Gemahl die Hand soll reichen. 
Don Lorenzo Ein sehr gewicht'ger Grund fürwahr. Ließt Ihr sie's hoffen? 
Felisardo             Ziemlich klar. 
Don Lorenzo Ei, wenn man von der Heirat spricht 
Mit einer Frau, dann braucht man nicht 
Erstaunt zu sein, daß zum Gewähren 
Sie sich erst will bereit erklären, 
Nachdem man sie geehelicht. 
Felisardo Dies Weib ist manches Opfer wert; 
Es haben wohl in den drei Jahren 
Dreitausend Männer sie verehrt, 
Die sämtlich ihre Gimpel waren, 
Da, wer sie sieht, sie auch begehrt. 
Nur fragt sich, ob sie jemals einem 
Von diesen ihre Gunst geweiht; 
Denn Lieb' und Achtung zeigt sie keinem. 
Doch seltsam wär's, hätt' all die Zeit 
Ein Weib wie sie sich so kasteit. 
Das ist der Argwohn, der unsäglich 
Mir zusetzt, weil ich ohnehin 
Nicht weiß, woran ich mit ihr bin, 
Und weil als Steckenpferd alltäglich 
Sie unsre Heirat hegt im Sinn. 
Kein Wunsch von mir, dem sie sich fügt; 
All meinen Plänen widersteht sie, 
All meine Absichten verdreht sie, 
Zermürbt mich, quält mich, lügt und trügt, 
Und es gibt nichts, was ihr genügt. 
Sie flieht vor mir, komm' ich ihr nah, 
Und geh' ich, folgt sie mir in Dichte; 
Sag' ich ihr »nein«, sagt sie mir »ja«; 
Ich bin der Schatten ihrem Lichte, 
Und schwindet sie, werd' ich zunichte. 
Wein' ich, dann singt sie; sing' ich, weint sie; 
Will ich etwas von ihr, verneint sie; 
Vernein' ich, will sie's ihrerseits: 
Je mehr sie mit mir spielt, erscheint sie 
Mir so von immer größrem Reiz.

22 Februar 2017

Lope de Vega: Die Liebesheuchler II

1. Akt 3. Szene
Octavia Ja, Beatriz, ein Mannsbild sei, 
Damit man rühmlich von ihm spreche, 
Feigherzig weder bis zur Schwäche 
Noch tapfer bis zur Barbarei. 
Ein Edelmann von echtem Wert, 
Geschickt in jedem Stich und Hiebe, 
Dem seiner Ehre nur zuliebe 
Der Degen aus der Scheide fährt 
Und der, sobald er ihn gezogen, 
Viel tut und wenig davon spricht 
Ein Weib, so scheint mir, braucht sich nicht 
Zu schämen, wenn sie dem gewogen.
 Beatriz Solch einen liebt man allerwegen; 
Doch mehr noch find' ich den galant 
Und liebenswürdig, dessen Hand 
Die Börse zieht und nicht den Degen. 
Denn welche Kühnheit, welcher Adel, 
Welch Heldentum, welch feiner Schliff 
Nebst aller Gaben Inbegriff 
Zeigt einen Mann so frei von Tadel, 
Als wenn er aus dem Beutel nimmt 
Von Gulden eine runde Summe? 
Octavia Bejahen müssen das auch Stumme, 
Ist doch kein Zweifel, daß es stimmt. 
Selbst in den Augen Alexanders, 
Der auch im Lieben groß war, galt 
Freigebigkeit mehr als Gewalt, 
Und Fraun besiegt man schwerlich anders.
4. Szene
Felisardo Genug, Octavia, dein Versuch, 
Dich hinter täuschendem Geschwätze 
Zu bergen und in deine Netze 
Mich zu verwickeln, mir zum Fluch. 
Genug, Octavia, die Verhöhnung, 
Mit der du meiner Ehre lachst 
Und über mich dich lustig machst 
Zu deines Gaukelspieles Krönung.  [...]
Genug, Octavia, daß bei Nacht 
Zwei Männer deinem Haus entschleichen 
Und du mir Aquavit läßt reichen, 
Nachdem du Gift mir beigebracht.
 Genug, Octavia, kurz und gut, 
Da du mich deutlich läßt bemerken, 
Daß du nicht züchtig bist in Werken, 
Wenngleich dein Wort so züchtig tut. 
Was taten die zwei Männer hier, 
Die mit mehr Stichen ich durchdrungen, 
Als du mich mit Beleidigungen? 
Gesteh, was wollten sie bei dir? 
Weshalb sind sie des Nachts gekommen? 
Octavia Spricht man mit der gemeinsten Frau 
In einem Ton, so grob und rauh, 
Wie der, den eben ich vernommen? 
Genug, du Tor, wenn ich gestatte 
Mit lammsgeduldigem Gemüt, 
Daß deine Rede Kränkung sprüht, 
Obwohl du weder bist mein Gatte 
Noch ich in deiner Vormundschaft. 
Genug, daß ich dich ließ gewähren,
Mich seit drei Jahren zu verehren, 
Weil mir zur Härte fehlt die Kraft. 
Und ich, so schüchtern von Betragen, 
Erscheine dir so wenig keusch, 
Daß du mit donnerndem Geräusch 
Dich unterstehst, mich anzuklagen!  [...] 
Damit du deines Wahnes Quell 
Erkennst, so höre: Jene beiden, 
Die du in Stücke willst zerschneiden, 
Sind Schneidermeister und Gesell. 
Ich wünschte mir ein neues Kleid; 
Du, der davon nichts wollte wissen, 
Hast es zersäbelt und zerrissen, 
Bevor's zum Anziehn war bereit. [...]
 Drei Jahre ward ich treu befunden, 
Ließ keinen ich an mich heran, 
Und du – du wähnst, es könn' ein Mann 
Mich überwinden in zwei Stunden? 
Um einzusehn, daß jener Dritte 
Ein Schneider war und kein Galan, 
Nimm diesen Zettel, Grobian, 
Worin ich um das Kleid dich bitte. (Sie wirft ihm ein Papier hin) 
Mich aber siehst du niemals wieder. (Sie tut, als ob sie gehe) 
Felisardo Geliebte, hör mich an! 
Octavia             Was noch? 
Felisardo Geh nicht, verweile, hör mich doch! 
Octavia Mir fuhr der Schimpf in alle Glieder. 
Felisardo Bei Gott, um schadlos dich zu halten 
Für das dir zugefügte Leid, 
Mach' ich dir zum Geschenk dies Kleid. (Er hebt den Zettel auf) 
Octavia (zurückkehrend) Oh, dieser Mann kann mit mir schalten, 
Wie's ihm beliebt, und was auch immer 
Er fordert, weigern kann ich's nicht. 
Mendoza (für sich) 
Ja, weil das Kleidchen sie besticht. 
Ein ganz verteufelt Frauenzimmer! 
Felisardo Du spendest mir zweitausend Leben. 
Besäß' ich Herzen, gleich an Zahl, 
Wie gern würd' ich sie allzumal 
In diese schlimmen Hände geben. 
Das Kleid bring' ich dir morgen mit; 
Denn unverzüglich soll's der Schneider 
Zuschneiden, dem ich fälschlich leider 
Zuschrieb, daß er die Cour dir schnitt. 
Magst du die Eifersucht vergessen, 
Der es entsprang; denn Frauengunst 
Im höchsten Maß wird ja der Kunst, 
Das Maß zu nehmen, zugemessen. 
Deshalb verzeih mir die Verkennung; 
Wenn ich dir deine Ruhe nahm, 
So büß' ich es durch meine Scham. 
Octavia Schwer fällt mir, Liebster, unsre Trennung. 
Komm morgen; du wirst gut empfangen. 
Felisardo Mendoza trägt das Kleid ins Haus. 
Mendoza (zu Beatriz) 
Und du, was bittest du dir aus? 
Beatriz Bescheidener ist mein Verlangen. 
Bring mir ein Paar gestrickte Strümpfe, 
Strumpfbänder auch dazu. 
Mendoza             Noch mehr? 
Beatriz Nun, auch ein Häubchen bring mir her. 
Mendoza Ich liefr' es pünktlich ab, du Nymphe....
Octavia Auf Wiedersehn! (Sie geht mit Beatriz ins Haus.)
Lope de Vega: Die Liebesheuchler