„Vor dem Vergessen. Meine drei Leben“ ist die 1982 erschienene Autobiografie der deutsch-jüdischen Schriftstellerin Lola Landau (1892–1990).
In diesem Werk beschreibt sie eindrucksvoll ihr langes Leben, das sie selbst in drei wesentliche Phasen („Leben“) unterteilte:
Das erste Leben (Berlin): Ihre Jugend und die Zeit in der Berliner Bohème der 1920er Jahre. Sie war Teil der expressionistischen Literaturszene und mit dem Schriftsteller Armin T. Wegner verheiratet.
Das zweite Leben (Flucht und Neuanfang): Die Zeit der Verfolgung durch die Nationalsozialisten, ihre Emigration 1936 nach Palästina (später Israel) und die schwierigen Jahre des Exils.
Das dritte Leben (Israel): Ihr späteres Leben in Israel, wo sie trotz der sprachlichen Barrieren weiter schrieb und sich für den Frieden sowie die deutsch-jüdische Aussöhnung einsetzte.
Das Buch gilt als wichtiges Zeitzeugnis und literarisches Dokument über das Schicksal der deutschsprachigen jüdischen Intelligenz im 20. Jahrhundert.
sieh auch: "[...] Eine detaillierte und umfangreiche Biographie und Werkgeschichte unter dem Titel „Lola Landau. Leben und Werk“ (2000) wurde von Birgitta Hamann verfasst [...]" (https://armin-t-wegner.de/lola-landau/)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen