Ich starte mit der 2. Seite, um jeweils 2 Seiten auf einem Foto zu erfassen, Doch teile ich vorher kurz mit: Der Text richtet sich an Doosie mit der Begründung, dass die Anrede you im Deutschen Du oder Sie bedeuten kann. Da der Verfasser einen männlichen Vornamen trägt, ist Doosie zwar eine ziemlich lautgerechte Wiedergabe von Du/Sie, erweckt aber zugleich den Eindruck, dass eine Sie, also eine weibliche Person, angesprochen wird und zwar, obwohl der Autor seine Leser nicht kennen kann, mit einem sehr vertrauten Du.
Mit solchen Sprach- und Wortspielen spielt der Autor im gesamten Text.
Werner Lansburgh: Dear Doosie ist ein humorvoller und herzerwärmender
Briefromandes deutschen Autors Werner Lansburgh (1912–1990). Das Buch
erschien erstmals 1967 und wurde zu einem Klassiker der deutschen Literatur,
der bis heute beliebt ist.
Kurze Zusammenfassung
Der Roman besteht aus einer Sammlung von humorvollen, liebevollen und
manchmal etwas chaotischen Briefen, die der fiktive Autor Eduard “Doosie”
Meyer an seine Frau Doosie schreibt. Die Briefe sind voller Alltagsgeschichten,
persönlicher Gedanken, Missverständnisse und einer Prise Berliner
Schnauze. Lansburghs humorvolle und warmherzige Erzählweise macht
das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis.
Besonderheiten
Humorvoll und charmant: Die Briefe sind voller Wortspiele,
absurder Situationen und einer typisch deutschen, etwas
schrulligen Komik.
Alltagsnah: Die Geschichten spiegeln das Leben in den
1960er-Jahren wider, sind aber universell verständlich.
Herzerwärmend: Trotz des Humors steckt viel Zuneigung
und Liebe zwischen den Zeilen.
Ausgabe und Verfügbarkeit
Das Buch ist immer noch erhältlich, z. B. als:
- Taschenbuch (z. B. bei Rowohlt oder dtv)
- Hörbuch (gelesen von bekannten Sprechern wie Dieter Hallervorden)
- E-Book
Zusatz: Eine Liebesgeschichte in Briefen. Auch eine Möglichkeit, sein Englisch spielend aufzufrischen. Nymphenburger, München 1977
Weiter geht es im Text des Buches
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