08 Oktober 2026

Jostein Gaarder: Der seltene Vogel (1997)

 Jostein Gaarder: Der seltene Vogel (1997)

"Es heißt, die Welt sei sehr alt. Doch dauert sie selten länger als hundert Jahre. Wir sind es, die alt werden.

Solange Menschen auf die Welt kommen, wird sie so neu und frisch sein, wie am siebten Tag, an dem der Herr ruhte.
Wir sind jetzt Zeugen einer Schöpfung. Sie entsteht vor unseren Augen, am helllichten Tage, das ist unerhört! Eine Welt taucht auf aus dem Nichts… [...]

'Wer bin ich?' fragt die Welt."

'Woher komme ich?' (S.7)  

Der fiktive Autor stellt eine Fülle von geistreichen Überlegungen an, doch Gaarder sorgt dafür, dass dieser sich in deutlich erkennbare innere Widersprüche verwickelt, so dass man erkennen kann, dass der Autor eindeutig eine Fiktion des Verfassers ist. Diese Widersprüche sollen nach und nach vorgestellt werden. Schneller zum Ziel kommt man, wenn man Jostein Gaarder: Der seltene Vogel (1997), S.7-35 gleich selber liest.

Bei der Gelegenheit nimmt Gaarder Gelegenheit, u.a. den Urknall, Hegels Weltgeist, Nietzsches: Vom Nutzen und Nachteil der Historie und Fukuyamas Ende der Geschichte 

sieh auch: 

Durchaus informativ, aber vergleichsweise trocken und langweilig stellt die KI Gemini das Buch vor.

Jostein Gaarder:

https://www.perlentaucher.de/autor/jostein-gaarder.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Jostein_Gaarder#In_deutscher Übersetzung

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